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| Erfahrungsbericht - Rückführung in frühere Lben
Bericht über die 1. Rückführung in meine früheren Leben am 07.07.00 mit Seth Ghwyndion Es war ein verregneter Freitagnachmittag, als ich Seth in einem kleinen Dorf bei Bonn besuchte. Ich trat ein in ihr Reich und war beeindruckt von der mich umgebenen Atmosphäre. Ihr Zimmer war rot und blau und vollgestellt mit den verschiedensten Figuren und Ornamenten aus fernöstlichen Kulturen, die sie von ihren Reisen ins ferne Asien mitgebracht hatte. Auf dem Boden lag eine blaue Samtmatte. Seth lud mich ein, mich auf die Matte zu legen und die Augen zu schließen. Ihre sanfte und ruhige Stimme schwang im Raum und meine Reise begann: Ich spürte, wie mein Körper leichter und immer leichter wurde, bis ich ihn verließ und mich von oben herab auf dem Boden liegen sah. Ich schwebte höher, verließ das Zimmer und schaute auf das Hausdach hinab. Höher ging die Reise, und immer höher. Ich sah das Haus tief unter mir, die Straßen, das Dorf, die Umgebung. Schließlich stieß ich durch die Wolken und ließ die Erde und die wirkliche Welt unter mir. Seth führte mich höher und immer höher, bis ich mich schließlich in der unendlichen Weite des Alls befand. Dann plötzlich fiel mein Blick auf eine große, weiße Lichtkugel, die mich unwiderstehlich anzog. Sie strahlte ein warmes, unendlich helles Licht aus, ich näherte mich ihr und konnte nicht widerstehen, diese wunderschöne Kugel zu berühren. Ich streckte die Hand nach ihr aus und ein Lichtstrahl schoss in meinen Zeigefinger und durchdrang meinen Körper. Unweigerlich wurde ich von dem Licht erfüllt und in die Kugel gezogen. Das Licht zog mich nach unten und plötzlich tat sich ein Loch vor mir auf, durch das ich hindurchfiel. Ich landete auf einer Straße in einer Stadt, die mir bekannt vorkam. Ich sah mich um. Um mich herum spazierten Leute an mir vorbei, die aber scheinbar keine Notiz von mir nahmen. Die Straße war gepflastert und eine schwarze, offene Kutsche, die von zwei weißen Pferden gezogen wurde, fuhr an mir vorbei. Ich ging auf einen vornehm aussehenden, älteren Herrn zu. Er war ganz in schwarz gekleidet und trug einen großen, schwarzen Zylinder. Er lächelte mich an und ich frug ihn, in welcher Zeit und in welcher Stadt wir seien. Er antwortete: "Wir sind in London im 18. Jahrhundert." Nun hörte ich auch in der Ferne das Klangspiel des Big Bens und konnte die Themse und die Tower Bridge sehen. Fasziniert von dem Anblick ging ich weiter und hörte Seths Stimme.. Sie sagte mir: "Schau Dich um und merke Dir, was Du siehst. Wenn Du bereit bist, gehen wir weiter." Ich folgte ihr zur Stadt hinaus und kam an einen dicht bewaldeten See. Der See war tief und sein Wasser war kristallklar. Ich schaute hinein und versuchte mein Spiegelbild wahrzunehmen. Ich wollte sehen, wer ich war. Leider konnte ich nur Umrisse erkennen, doch diese zeichneten eine Frauengestalt mit einer tuchähnlichen Kopfbedeckung im Wasser ab. Ich ging in den See hinein. Das Wasser war kühl und frisch und umhüllte mich völlig. Ich machte die Augen auf und war erstaunt, dass ich unter Wasser atmen konnte. Plötzlich zog mich ein Sog nach unten und es erschien ein Tunnel aus weißem Licht. Angezogen von dem Licht, schritt ich durch den Tunnel. Eine Öffnung tat sich auf und ich trat hindurch. Völlig verdutzt stand ich nun inmitten einer Wüstenlandschaft. Weit und breit nichts als Sand. Ich ging voran und ein Mann kam aus dem Nichts auf mich zu. Er war in helle Leinengewänder gekleidet und ein Turban schmückte seinen Kopf. Auf seinen Schultern ruhte ein Ledergespann, an dem er zwei Holzkübel mit Wasser trug. Als er näher kam, sah ich sein braunes, faltiges Gesicht. Ich fragte ihn, wo ich sei und welche Zeit wir hätten. Er öffnete den Mund und ich sah, dass er keine Zähne mehr hatte. Er antwortete: "Israel, 12. Jahrhundert." Er sah abstoßend aus und machte mir ein wenig Angst. Also ging ich schnell weiter. Plötzlich hatte ich das Gefühl, als würde mich jemand rufen. Ich drehte mich um und konnte in der Ferne eine Frau mit langen, dunklen Haaren erkennen. Dann hörte ich wieder Seths Stimme, die mir sagte, dass ich an den See zurückkehren solle. Ich achtete nicht mehr auf die Frau und ging an den See zurück. Dort angekommen, nahm ich ein reges Getümmel wahr. Menschen fuhren mit Ruderbooten auf dem Wasser. Die Bilder waren verschwommen. Ich ging wieder in den See hinein, und wieder wurde ich von einem Sog nach unten gezogen. Wieder betrat ich den Lichttunnel und schritt durch die Öffnung. Plötzlich stand ich wiederum auf einer Straße in einer Stadt. Auch hier kam mir die Umgebung bekannt vor. Seth sagte: "Such das Haus, in dem Du einst gelebt hast." Ich schritt die Straßen entlang und gelangte an ein kleines, weißes Haus. Das musste es sein. Ich ging zur Tür und stellte fest, dass der Türgriff sehr hoch zu greifen für mich war. Ich bekam die Erkenntnis, dass ich noch ein Kind sein musste. Ich trat ein und vor mir lag ein kleiner Hof, von weißen Mauern umrandet. In der rechten Mauer war eine graue Tür, durch die ich hindurchging. Ich fand mich in einer alten Küche wieder. Die Wände waren aus weißen Steinen und der Boden war mit schwarzweißen Steinplatten ausgelegt. Es brannte ein Feuer in der Feuerstelle und vor dem Herd stand eine Magd mit dem Rücken zu mir und kochte. Sie schien mich nicht wahrzunehmen. Ich setzte mich an einen großen Holztisch. Auch dieser kam mir sehr hoch vor. Ich fühlte über das rauhe Holz und sah Kinderhändchen vor mir. Ich war also tatsächlich ein Kind. Ich schaute mich noch eine Weile um und sah der Magd beim Kochen zu. Schließlich verließ ich das Haus wieder über den Hof und kehrte auf die Straße zurück. Seths Stimme war wieder bei mir. Sie sagte: "Verlass die Stadt und suche den Berg." Ich verließ die Stadt, schwebte förmlich über sie hinweg und sah einen großen, imposanten Berg vor mir. Sie sagte: "Am Gipfel dieses Berges wirst Du eine Höhle finden und in sie hineingehen." Da ich immer noch sehr leicht war, schwebte ich zur Bergspitze, und tatsächlich: vor mir lag eine tiefe, dunkle Höhle, an deren Ende ich wieder das weiße Licht sah. Ich trat ein und folgte dem Licht. Die Höhle war feucht. Ich konnte Wasser an den Wänden hinabperlen sehen. Das Licht wurde heller und zog mich in sich hinein. Ich fiel in einem Lichtkegel hinab und landete auf einer unendlich großen Wiese. Überall waren bunte Blumen und große Bäume. Ich war ganz allein. Ich genoss die Schönheit des Anblicks. Ich schritt über die Wiese und berührte hier und da die Bäume. Ich fühlte ihre Rinde. Ich war immer noch alleine. Ich ging weiter und die Bilder verschwammen vor meinen Augen. Plötzlich stand ich wieder vor dem Berg. Ich schwebte erneut an die Spitze und betrat die Höhle. Wieder zog mich das weiße Licht in seinen Kegel und ich fiel hinab in eine fantastische Welt. Vor mir erhob sich ein Luftschloss, das in den Wolken zu schweben schien. Auch ich schwebte. Unter mir war nichts. Eine große weißgoldene Treppe führte mitten durch die Luft, hinauf zum Schloss. Vor mir erschien ein weißes, geistähnliches Lichtwesen in Frauengestalt. Feengleich und wunderschön schaute es mich an. Ich hatte das Gefühl, dieses Wesen wusste alles über mich, über die Welt und über das Universum. Seth sagte: "Frage nach deinem Namen." Ich fragte das Wesen drei Mal nach meinem Namen und nach dem dritten Mal antwortete es: Hannah. Dann schritt ich langsam die Treppe hinauf. Ich zählte 30 große Stufen, die mich bis über die Wolken an das Portal des Schlosses führten. Wieder hörte ich Seths Stimme: "Es wird Zeit umzukehren." Ich öffnete das Tor zum Schloss und vor mir tat sich ein großer Saal ohne Boden auf. Ich blickte hinab und sah die Wolken unter mir vorbeiziehen. Ich ließ mich einfach fallen und schwebte sanft hinunter, durch die Wolken hindurch. Dort war sie wieder, die gute, alte Mutter Erde. Langsam schwebte ich ihr entgegen, näher und näher. Ich konnte bereits wieder das Dorf erkennen, die Häuser, die Straßen, die Autos und Menschen. Da war Seths Haus und ich landete auf dem Dach. Ich schaute mich noch einmal um, dann ging ich durch das Dach hindurch und war wieder in dem rotblauen Zimmer mit den goldenen Figuren und Ornamenten. Ich sah meinen Körper dort auf der blauen Samtmatte liegen und trat wieder in ihn hinein. Ich fühlte meinen Körper. Die Leichtigkeit verflog und die Gliedmaßen wurden schwer. Das Leben kam zurück in meinen Körper und ich bewegte langsam meine Finger und Zehen. Ich schlug die Augen auf und war wieder da. Seth lag auf dem Bett und kam auch langsam wieder zu sich. Sichtbar benommen und beduselt von dem noch eben Erlebten schauten wir uns an. Es dauerte jedoch nicht lange, da sprudelten die Erlebnisse aus mir heraus und wir redeten noch lange. Dies war meine 1. Rückführung und sie bereichert mich für mein jetziges Leben. Die Seele stirbt nie... Sativa
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