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Lobpreis auf die edle Zunft

Oh, preisen will ich DICH, oh, edelstes Geblüt,
oh, ehren will ich DICH, DEIN feinsinnig Gemüt.
Oh, strahlend Diamant von zartester Natur,
die Welt sollt niederknien vor DEINEM Ehrenschwur.

Oh, Segen über DICH und all DEIN feines Sinnen,
der Heilige, er mag DEIN eifrig Lob gewinnen.
Die Elenden, die soll DEIN Schwert nur richten,
des Teufels Ausgeburt, DEIN hehrer Pfeil vernichten.

Oh, die Zartheit DEINER adlig Hände, die möchte ich besingen,
DEIN heldenhaftes Werk, ich werde beten, es möge DIR gelingen.
Oh, Auserwählter, gesandt von heilger Muse Brust,
oh, lauschen will ich DEINEM Urteil, DEIN Wort sei aller Ohren Lust.

Oh, heilig klarer Geist, gesandt von Gott dem Herrn,
wo immer DU auch walten magst, der Himmel ist nicht fern.
Wir mögen DIR nur folgen, DEIN Wort, es sei Gesetz,
oh, inkarnierte Sinnlichkeit, wie sehr ich DICH doch schätz.

Oh, Richter aller Zeiten, oh Meister aller Kunst,
wir stehen hier, wir flehen hier, gewähr uns DEINE Gunst.
Oh, DEINE zarten Füße, ich möchte sie nun küssen,
seist DU es doch, der uns befreit, von aller Art Verdrüssen.

Denn ohne DICH, wie sollten wir nur leben,
wir könnten wir denn ohne DICH, zur höchsten Höhe streben.
Oh, Gram, oh, Graus, wir wagten nicht, zu nähern uns der hohen Literatur,
wärst DU nicht mit uns alle Tage und DEINE sinnlich Zartnatur.

Oh, süßer holder Segen, das weise Orakel, wir mögen es zur Rate ziehn,
wir fragen es mit tiefer Inbrust, wer hat DIR nur DEIN großartig Talent verliehn.
Der Schurke nur, er weigert sich, DIR nun zu schmeicheln,
DEIN edles feines Beil der Zärtlichkeit, es mag uns streicheln.

Wir sprechen Segen über DEIN so federelefantenzartes Süßgeschick,
es ist so rein und edel gleich, wie DU brichst aller Poesie das zart Genick.
Eine letzte Würde, für DICH und DEINE edle Zunft zu DEINER großen Ehr,
Gesegnet seist DU und DEINE weise Kunst, oh, edler KRITIKER.

Seth Ghwyndion

 

Kurzbiographie der Autorin
Vampir-Chronik von Seth Ghwyndion